Methoden, um Entscheidungen besser treffen zu können.

1. Die Perspektive wechseln:

Kommt man auch nach längerer Überlegung, sozusagen nach Ewigkeiten, zu keiner Entscheidung, so kann man sich vorstellen, was ein guter Bekannter, der Partner, die beste Freundin usw. uns raten würde. Schreiben Sie die Ratschläge "des anderen" auf, und schauen Sie sich diese nach einigen Stunden oder Tagen wieder an. Das kann zu einer gewissen Distanz und zur besseren Entscheidungsfindung führen!

2. Nach Rat fragen und zuhören:

In einem zweiten Schritt kann man sich tatsächlich den Rat von Freunden oder der Familie holen. Hören Sie in sich hinein, während Ihnen die Person den Rat gibt. Wie fühlen Sie sich dabei? Meldet sich Ihr Bauchgefühl? Was sagt der Verstand? Beim Fragen und Zuhören kann man für sich herausfinden, in welche Richtung man tendiert und in welche eher nicht.

3. Pro-und-Kontra-Liste:

Ein Klassiker aus guten Gründen. Die positiven Möglichkeiten der Entscheidung schreibt man in der Spalte Pro auf und die Negativen unter Kontra. Eventuell merkt man bereits beim Aufschreiben, für welche Seite es leichter fällt, Argumente zu finden.

4. Die 1:1 Methode:

Jeweils zwei verschiedene Varianten werden hierbei gegeneinander gestellt. Beispielsweise möchte man sich für den Kauf eines Pullovers entscheiden und kann sich einfach nicht festlegen, welchen von vieren man tatsächlich kaufen möchte. Nun stellt man Pullover A dem Pullover B gegenüber und entscheidet sich beispielsweise für Pullover A. Nun stellt man Pullover A dem Pullover C gegenüber und dann den übrig gebliebenen dem Pullover D. 

5. Das 10-10-10-Modell:

Hierbei wird überlegt, welche Auswirkung die anstehende Entscheidung auf die nächsten 10 Minuten, die nächsten 10 Monate, die nächsten 10 Jahre hat. Damit schafft man Distanz, und man kann die Schwere der Entscheidung verringern, weil man vielleicht erkennt, dass der Einfluss der Entscheidung möglicherweise kleiner ist als angenommen.