Die häufigsten Gründe für ein Beziehungs-Aus.

Manche Fehler in einer Beziehung lassen sich verzeihen - andere wiederum nicht. Welche No-Gos gibt es, und was erschüttert uns am meisten? Die häufigsten Gründe für das Beziehungs-Aus gemäß einer Studie:

1. Verleumdung:

Die meisten der Befragten finden es unverzeihlich, wenn die Partnerin oder der Partner Dinge über sie erzählt, die nicht der Wahrheit entsprechen.

2. Manipulierte Kinderplanung:

Ebenfalls ist es für viele Menschen unverzeihlich, wenn die Partnerin die Pille entweder heimlich nimmt oder heimlich absetzt. Hier geht es nämlich um grundlegende Lebensentscheidungen, die nicht im Alleingang getroffen werden sollten.

3. Finanzielle Heimlichkeiten:

Wenn eine Partnerin oder ein Partner heimlich das Testament ändert, ist das für viele unverzeihlich. Auch, wer hohe Geldbeträge verzockt, setzt bei vielen Befragten das Vertrauen aufs Spiel. Dies gilt auch, wenn die Partnerin oder der Partner viel reicher ist als vorgegeben.

4. Doppelleben, geheime Kinder, Flirts unter Freunden:

Für viele der befragten Personen sind verheimlichte Kinder aus früheren Beziehungen ein Dealbreaker und auch, wenn mit jemandem aus dem Freundeskreis geflirtet wird. 

5. Handy-Spionage und gesundheitliche Diagnosen verschweigen:

Fast jede/r Vierte gibt zu, schon heimlich ins Smartphone der Partnerin/des Partners geschaut zu haben. Dies wird für viele Menschen als massiver Vertrauensbruch gesehen. Ähnlich ist es auch, wenn medizinische Diagnosen verschwiegen werden.

6. Illegales, Pornos:

Kleine Gesetzesverstöße wie beispielsweise Trickserei bei den Steuern werden von vielen der Befragten ebenfalls als unverzeihlich angesehen. Auch häufiger Pornokonsum birgt Konfliktpotential. Vor allem Frauen scheinen das nicht durchgehen lassen zu wollen.

7. Haustiere und Hobbys:

Ein Hund oder eine Katze anschaffen ohne Absprache? Für viele Personen ist das ein klarer Regelbruch. Oder wer plötzlich ein risikoreiches oder sehr zeitintensives Hobby beginnt, gefährdet häufig die Beziehung.

Auch wenn es zunächst unmöglich erscheint, kann das Verzeihen ein wichtiger Prozess sein, um seinen eigenen Frieden wiederzuerlangen. Man muss hierbei nicht ein Unrecht akzeptieren oder das Gegenüber aus der Verantwortung entlassen. Wichtig ist, eigene Wutgefühle und Rachegedanken loszulassen.

Die Studie wurde von einem Marktforschungsinstitut im Auftrag einer Online-Partnerbörse mit mehr als 6300 Menschen in Deutschland durchgeführt.

(Quelle: PZ, 16.6.25)